So steuern ETFs die Marktvolatilität

ETFs sind in den letzten zehn Jahren bei Anlegern immer beliebter geworden und haben seit der Finanzkrise 2008 Rekordgewinne verzeichnet. Haben ETFs etwas mit Bitcoin zu tun? Oder sind ETFs viel besser zum investieren. Wir finden auf jeden Fall! Aber wie navigieren sie durch den aktuellen Markt?

ETFs zeigen inmitten der anhaltenden Volatilität weiterhin eine starke Performance und werden in den kommenden Jahren ebenso stark sein, meint Greg Friedman, Head of ETF Management and Strategy bei Fidelity. Steve Sachs, Leiter der Kapitalmärkte für ETFs bei Goldman Sachs Asset Management, teilt eine ähnliche Einschätzung. Er glaubt, dass Produkte wie ETFs aufgrund ihrer Performance während einer Krise breiter angenommen werden und erklärt, dass ETFs ihr Durchhaltevermögen sowohl während der Großen Rezession als auch während des aktuellen Marktabschwungs bewiesen haben.

Er erklärt, dass ETFs sowohl in der Großen Rezession als auch in der aktuellen Marktflaute ihr Durchhaltevermögen unter Beweis gestellt haben. Jede Krise oder jeder Anfall von Volatilität hat dem ETF-Wrapper ein wenig mehr Glanz verliehen.  Sie bieten all die Dinge, nach denen die Anleger suchen – Transparenz, Liquidität und Preisfindung. Der zusätzliche Vorteil ist, dass sie auch einen Echtzeitblick auf das Geschehen an den Märkten und in der Welt bieten.

Die Rolle von festverzinslichen Wertpapieren

Während ETFs insgesamt weiterhin eine starke Performance an den Märkten zeigen, könnte die erhöhte Nachfrage nach festverzinslichen ETFs eine noch bessere Möglichkeit zur Risikominderung bieten. Laut Sachs ist das Interesse an festverzinslichen ETFs in den letzten Monaten gestiegen, und er glaubt, dass sie eine großartige Möglichkeit für Berater sein könnten, ihren Kunden bei der Neupositionierung am Markt zu helfen. “Die beiden Gründe, warum man in festverzinsliche Wertpapiere investieren sollte, sind Risikominderung und Rendite”, sagt er. Er betont, dass diese Art von ETFs den Kunden ein erhöhtes Engagement in festverzinslichen Wertpapieren bieten und gleichzeitig den Beratern helfen können, die Portfoliokonstruktion auf breiterer Ebene zu überdenken.

Auch hier spielt die Liquidität eine große Rolle. “Der ETF-Wrapper hat gezeigt, dass insbesondere in festverzinslichen Märkten der einzige Ort, an dem man Liquidität bekommt, der ETF ist“, erklärt Friedman. Für Kunden, die ein Gleichgewicht zwischen Wachstum, erhöhter Liquidität und Risikominderung suchen, könnten Fixed-Income-ETFs die richtige Lösung sein.

Die Quintessenz

Da die Märkte weiterhin auf die anhaltende COVID-19-Pandemie reagieren, ist es klar, dass wir in den kommenden Wochen und Monaten wahrscheinlich mehr Volatilität sehen werden. Trotz dieser Schwankungen sind ETFs weiterhin eine solide Option für Kunden mit unterschiedlichen Risikotoleranzen und finanziellen Bedürfnissen. Friedman ist von den langfristigen Aussichten überzeugt: “Der ETF hat wieder einmal gezeigt, dass er hier ist, um zu bleiben, dass er gut für Investoren ist, dass er ein großartiges Werkzeug für Menschen ist, um ihre Investitionslösungen zu lösen.“

Gute ETFs, in die man investieren kann:

Best Overall: Vanguard S&P 500 ETF (VOO)

Der beste Gesamt-ETF kommt von der größten Investmentfondsgesellschaft: Vanguard. Dieser ETF bildet den S&P 500 ab und verlangt eine Kostenquote von nur 0,03%. Warren Buffet selbst hat den S&P 500 Indexfonds von Vanguard sogar namentlich empfohlen.

Am besten für Small-Cap-Aktien: iShares Russell 2000 ETF

Der Russell 2000 ist ein Index, der 2.000 Small-Cap-Aktien abbildet. Er setzt sich aus den kleinsten 2.000 des Russell 3000 Index zusammen, gemessen an der Marktkapitalisierung. Dieser Index ist eine weitere großartige Möglichkeit, den US-Aktienmarkt als Ganzes abzubilden, jedoch mit einem Fokus auf die kleineren Unternehmen an den öffentlichen Märkten anstelle der größten.

Am besten für Gold: SPDR Gold Trust (GLD)

Wenn Sie in Gold investieren möchten, ohne in ein Geschäft zu gehen und Barren des Edelmetalls zu kaufen, ist der GLD ETF Ihre beste Option. GLD ist ein Proxy für den Preis von Goldbarren. Er erhebt eine Kostenquote von 0,40 %.

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Author: Jason Donaldson